5. Oktober 2009

Paul Damjakob, Symphonische Skizzen

CD - CM 502



Die Kunst des Musizierens aus dem Augenblick heraus, welche in vorbarocker und barocker Zeit von den Musikern mit größter Selbstverständlichkeit gepflegt, gelehrt und geübt wurde, geriet seither immer mehr in Vergessenheit. Umso bemerkenswerter ist es, wenn sie heute wieder von Einzelnen praktiziert wird. Damit erwächst ein natürliches Gegengewicht zu der immer komplizierter und rationaler gewordenen Kompositionstechnik unserer Zeit. In Paul Damjakob besitzt die Stadt Würzburg einen Improvisator von Format. Mit größter Selbstverständlichkeit leistet er jahraus, jahrein echte schöpferische Arbeit. An Damjakobs Spiel besticht besonders seine zupackende Spontaneität, gepaart mit solider Stil- und Formenkenntnis. Mit viel Geschmack weiß er der größten Gefahr zu entgehen, die es für einen Improvisator gibt: der Wiederholung. Damjakob ist in so vielen Klangwelten zu Hause, daß es nie monoton wird. Und doch hat er einen eigenen Stil. Die hier eingespielten „Symphonische Skizzen“ geben ein beredtes Zeugnis von der außergewöhnlichen Improvisationskunst des ehemaligen Würzburger Domorganisten.



Die Programmfolge der CD:



Sie können Sie den Track 6 Postludium (Nachspiel zur Abendmesse am Dreifaltigkeitssonntag 1978) in der folgenden Audiodatei hören:









Weitere Informationen zur Dokumentation Paul Damjakob sowie die Bestellmöglichkeit finden Sie hier.

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