Aus 50 Jahren Bergtouren: Fotos und Filmausschnitte

31. Dezember 2012

Prosit 2013

      

Einen Sonnenstrahl
für jeden Tag des neuen Jahres 2013

wünscht 
Johannes Martin

(aufgenommen am Sonntag, den 30. Dezember 2012 um 14.30 Uhr
in der Abteikirche Münsterschwarzach)

23. Dezember 2012

Frohe Weihnachten 2012

      

Unsere Weihnachtskrippe aus Familienerbe

Ein gesegnetes Weihnachtsfest 
und ein glückliches und gesundes Jahr 2013

wünscht Ihnen

Johannes Martin
Conventus Musicus



18. Dezember 2012

Siegfried Koesler - Domkonzerte live 2000-2002


 

Konzertmitschnitt auf CD und DVD

 

Konzertmitschnitt auf CD

 

Konzertmitschnitt auf CD und DVD

 

Konzertmitschnitt auf CD

 

Konzertmitschnitt auf CD

 

Konzertmitschnitt auf CD

13. Dezember 2012

Bertold Hummel, Der Schrein der Märtyrer

Konzertmitschnitt auf CD und Probenausschnitt auf DVD

 

Das Kiliansoratorium op. 90 "Der Schrein der Märtyrer" von Bertold Hummel - nach Texten von Bischof Paul-Werner Scheele - wurde am 14. Juli 1989 anläßlich des Kilian-Jubiläums im Würzburger Dom uraufgeführt. Der Live-Mitschnitt einer weiteren Aufführung vom 12. November 2000 dokumentiert auf 2 CD's den Rang dieses einmaligen Musikereignisses. Gleichzeitig haben wir von der Generalprobe einen längeren Ausschnitt auf DVD festgehalten.

Das Werk vereinigt alle Vokal- und Instrumentalensembles der Würzburger Dommusik unter der Leitung von Domkapellmeister Siegfried Koesler in einer grandiosen Gesamtkomposition, die Raum und Akustik des Kiliansdomes in den musikalischen Ablauf mit einbezieht. Inhaltlich teilt "Der Schrein der Märtyrer" Sinn und Ziel, Thematik und Aufbau mit dem Kiliansschrein von H.G. Bücker, der seit 1987 in der Westkrypta der Neumünsterkirche zu Würzburg steht.

12. Dezember 2012

Domkapellmeister Siegfried Koesler

CD mit zwei festlichen Orchestermessen 2002

 

Es war immer das Bestreben von Domkapellmeister Siegfried Koesler, auch Musik von Komponisten aufzuführen, die einen engeren Bezug zu Würzburg aufweisen. Dass dieser regionale Aspekt in den vergangenen Jahren besonders gepflegt werden konnte, ist auch dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass viele Werke durch zentrale Aufbewahrung und Katalogisierung im Diözesan-Archiv gut zugänglich sind, so auch die beiden Orchestermessen dieser CD.



Stefan Hammel wurde 1756, also im selben Jahr wie Mozart, in Gissigheim bei Tauberbischofsheim geboren und trat als Mönch in das Benediktinerkloster St. Stephan in Würzburg ein. Dort wirkte er als Organist und Kantor. Auf Anregung des Fürstbischofs spielte und sang Hammel häufig im Dom. 1795 wurde er Pfarrer der Pfarrei St. Vitus in Veitshöchheim, wo er bis zu seinem Lebensende 1830 blieb. Sein kompositorisches Schaffen umfasst eine deutsche Messe, zwei Orchester-messen in D-Dur und in Es-Dur, ein Te Deum, eine Vesper und 41 Orgelpräludien. Stilistisch steht Hammel der Ton- sprache der Wiener Klassik nahe, verbindet diese jedoch mit einer gewissen Volkstümlichkeit.

Die hier eingespielte Messe in D-Dur wurde 1801 zum Frieden von Luneville komponiert, der den Abzug der französischen Truppen aus Würzburg, jedoch kurz darauf die Säkularisation und damit auch das Ende des Fürstbistums zur Folge hatte. Im Gloria der Messe werden die Worte „et in terra pax“ („und Frieden auf Erden“) besonders herausgehoben, was ihr den Beinamen „Friedensmesse“ gab.

Diese Messe erfreute sich im 19. Jahrhundert großer Beliebtheit; sie ist in zahlreichen Pfarrarchiven zu finden, in Bieberehren wurde sie innerhalb von 11 Jahren sogar 32-mal gesungen. Schon im Jahr 1846 befand sich das Werk im Repertoire der Würzburger Dommusik. 1997 wurde die Messe in Partitur gebracht und im November des gleichen Jahres anläßlich der 900-Jahrfeier von Veitshöchheim von Domchor, Domorchester und Solisten aufgeführt. Weitere Aufführungen folgten 1998 im Dom und in Hammels Geburtsort Gissigheim. An Weihnachten 2001 erklang die Messe erneut im Dom; dabei wurde die Aufnahme für die vorliegende CD angefertigt.



Franz Xaver Sterkel wurde 1750 in Würzburg geboren, erhielt dort seine musikalische Ausbildung und wurde 1774 zum Priester geweiht. Bereits als Student war er Organist am Neumünsterstift. Sein virtuoses Klavierspiel weckte die Aufmerksamkeit des Mainzer Kurfürsten, der ihn 1778 als Hofpianist und Hofkaplan anstellte. 1779-1782 begab sich Sterkel auf Studienreise nach Italien; ab 1782 wirkte er als Komponist, Pianist und Organist der Hofkapelle in Mainz und in der kurfürstlichen Sommerresidenz Aschaffenburg, wo ihn 1791 der 21-jährige Beethoven besuchte. 1793 zum Mainzer Hofkapellmeister ernannt, wechselte er durch die politischen Wirren der Zeit mehrmals seinen Dienstort. 1798-1802 hielt sich Sterkel in Würzburg auf, wo er drei Messen für den Hof schrieb. Danach war er wieder in Aschaffenburg tätig, kehrte jedoch 1816 nochmals nach Würzburg zurück und starb dort ein Jahr später in seiner Wohnung am Bruderhof Nr. 6.

Sterkel hat durch sein Klavierspiel und durch seine Kompositionen (in den Pfarrarchiven der Diözese Würzburg sind zwei Messen und neun Sinfonien zu finden), die zwischen der Musik der Italiener, der Mannheimer Schule und Beethoven vermitteln, musikgeschichtliche Bedeutung erlangt. Die Messe A-Dur wurde 1802 für die Würzburger Hofkapelle komponiert und stellt insbesondere an die Sopran-Solistinnen sehr hohe Anforderungen. 1989 sangen Domsingknaben, Domorchester und Solisten das Werk beim Mozartfest und in der Christmette, am Pfingstsonntag 2000 erklang die Messe zum 250. Gebutstag Sterkels, und an Pfingsten 2002 entstand die vorliegende Aufnahme.

Von dieser CD haben wir noch ein größeres Kontingent auf Lager, im Handel ist sie nicht mehr erhältlich. Der Preis beträgt Euro 14,90 zzgl. 2,00 Versandkosten.
Bestellungen erbitten wir per E-Mail.

11. Dezember 2012

Hebe deine Augen auf

CD der Mädchenkantorei am Würzburger Dom 2001

 

Die CD der Würzburger Dommusik zeigt beispielhaft, was die Mädchenkantorei des Würzburger Domes, 1971 gegründet und inzwischen auf über 70 junge Sängerinnen zwischen 8 und 18 Jahren angewachsen, das Jahr über in Gottesdienst und Konzert singt. Die erfahrenen Mädchen widmen sich anspruchsvolleren Werken, der ganze Chor setzt sich für das Bekanntmachen des „Gotteslob“ ein und singt einfachere Sätze für den Gottesdienst. Der Großteil dieser Werke wird vom Assistenten der Dommusik an der Orgel begleitet, dazwischen spielt der Domorganist selbständige Orgelwerke, so dass ein aussagekräftiger Ausschnitt der sonntäglichen Dom-Gottesdienste entsteht.



Die CD „Hebe deine Augen auf“ enthält Motetten von Mendelssohn Bartholdy (darunter die bekannte Titelmotette), Rheinberger, Saint-Saëns, Poulenc, Menschick, Stoiber und Hummel, sowie als Hauptwerk die Messe A-Dur für Soli, Chor und Orgel von Johann Kaspar Aiblinger (1779-1867). Aiblinger war als Hofkapellmeister in München tätig, komponierte 1840 für die Münchener Hofkapelle dieses Werk, das auf interessante Weise galante und sogar romantische Stilmerkmale mit Elementen des ernsteren Kirchenstiles verbindet.



Auch von dieser CD haben wir ein Rest-Kontingent auf Lager, im Handel ist sie nicht mehr erhältlich. Der Preis beträgt Euro 14,90 zzgl. 2,00 Versandkosten.
Bestellungen erbitten wir per E-Mail.

10. Dezember 2012

Weihnacht im Würzburger Dom

CD mit allen Domchören und Domorgeln 1999

 

Mit der CD „Weihnacht im Würzburger Dom“, deren Titelseite das Weihnachtsbild aus dem romanischen Taufbecken schmückt, das 1297 für den Dom in Bronze gegossen wurde, legten die Chöre des Domes im Jahr 1999 ein Klangbeispiel vor, wie es in der Ära von Domkapellmeister Siegfried Koesler an Weihnachten im Würzburger Dom klang.

Nicht nur das berühmte Glockengeläute des Domes ist zu hören, sondern auch die große Domorgel von 1969 mit dem damaligen Domorganisten Paul Damjakob und mit jeweils sechs Weihnachtsliedern der Chöre des Domes: den Domsingknaben, der Mädchenkantorei und dem Domchor. Alle Komponisten dieser CD sind in Würzburg geboren oder mit der Stadt bzw. dem Dom verbunden.



Auch von dieser CD, von der mehr als 10.000 Exemplare verkauft wurden, haben wir ein Rest-Kontingent auf Lager, im Handel ist sie nicht mehr erhältlich. Der Preis beträgt Euro 14,90 zzgl. 2,00 Versandkosten.
Bestellungen erbitten wir per E-Mail.

9. Dezember 2012

25 Jahre Mädchenkantorei im Jahr 1996

Mädchenchöre aus Antwerpen, Hildesheim, Rottenburg u.a.

 

Im November 1996 feierte die Mädchenkantorei des Würzburger Domes ihr 25-jähriges Bestehen. Zu diesem Jubiläum waren auch die Mädchenchöre von Antwerpen, Rottenburg, Hildesheim und Bamberg eingeladen. In einem Domkozert am 9. November 1996 gaben alle Chöre einen Einblick in ihr Repertoire und gestalteten tags darauf musikalisch das Konventamt im Würzburger Kiliansdom. Die Höhepunkte der beiden Tage sind auf einer CD festgehalten. Sie ist inzwischen vergriffen und nicht mehr im Handel erhältlich.

8. Dezember 2012

Siegfried Koesler und Bertold Hummel

CD mit kirchenmusikalischen Werken aus dem Jahr 1995

 

Diese Einspielung, entstanden anlässlich des 70. Geburtstages von Bertold Hummel, mit kirchenmusikalischen Werken aus seiner Feder gibt einen beredten Einblick in einen Schaffensbereich, der dem Komponisten seit seiner frühen Jugend in besonderer Weise am Herzen lag. Eingebettet in den Rahmen der Liturgiefeier erklingen ein Einzugspsalm, drei Messen, drei Motetten, ein Orgelproprium sowie ein solistisches Orgelwerk.

Der erste Komplex wäre als kirchenmusikalische Gestaltung eines feierlichen Pontifikalamtes denkbar, beginnend wie stets im sonntäglichen Hochamt mit dem Einzug aller „Dienste“ und ausgeführt von den Würzburger Domsingknaben im Hochchor - unter Einbeziehung beider Orgeln des Domes. Der zweite Gottesdienst wird von der Mädchenkantorei des Würzburger Domes - diesmal von der Orgelempore - gesungen, als künstlerisch ausgestaltete Weiterführung des Gemeindegesanges mit mit möglichst einfachen musikalischen Mitteln, während sich in der dritten Messliturgie, eingeleitet vom Orgelspiel des Domorganisten, nun zu den Stimmen des Würzburger Domchores ein Bläserensemble gesellt und der anspruchsvollen Messkomposition zusätzlich Gewicht und Anspruch verleiht.




Auch von dieser CD haben wir noch ein Rest-Kontingent auf Lager, im Handel ist sie nicht mehr erhältlich. Der Preis beträgt Euro 14,90 zzgl. 2,00 Versandkosten.
Bestellungen erbitten wir per E-Mail.

7. Dezember 2012

Siegfried Koesler und die Würzburger Domsingknaben

Live-Mitschnitte von Gottesdiensten und Konzerten in Australien

 

Im Sommer des Jahres 1994 war Domkapellmeister Siegfried Koesler mit seinen Domsingknaben drei Wochen auf Konzerttournee im fünften Kontinent und hat neben unvergeßlichen Erlebnissen auch Tonaufnahmen von Konzerten und Gottesdiensten in Sydney mitgebracht. Aus diesem Material haben wir eine CD zusammengestellt, die eine Auswahl der bekanntesten und immer gern gehörten geistlichen Chormusik aus dem Repertoire der Würzburger Dommusik beinhaltet.



Werke von O.d.Lasso (Gloria, Sanctus, Agnus Dei aus der Missa Frère Thibault), Palestrina (Kyrie, Gloria aus der Missa Papae Marcelli), Victoria (Ave Maria), Schütz (Also hat Gott die Welt geliebt), Brahms (Gegrüßet Maria), Bruckner (Locus iste), Reger (Unser lieben Frauen Traum), Rheinberger (Ex Sion species), Villa-Lobos (Ave Maria), Halmos (Jubilate Deo) und Bertold Hummel (Veni Creator Spiritus, Dankhymnus) sowie zum Beginn ein gregorianischer Choral und als Zugabe "Der Mond ist aufgeangen" demonstrieren die in allen Kritiken hochgerühmten Qualitäten der Würzburger Domsingknaben.

Auch von dieser CD haben wir noch ein kleines Kontingent auf Lager, im Handel ist sie nicht mehr erhältlich. Der Preis beträgt Euro 14,90 zzgl. 2,00 Versandkosten.
Bestellungen erbitten wir per E-Mail.

6. Dezember 2012

Würzburger Dommusik - Siegfried Koesler

CD Einzugspsalmen mit Kehrvers und Coda (1994)

 

Die CD „Jubelt, ihr Lande, dem Herrn“ ist aus der seit 1987 im Würzburger Dom geübten Praxis entstanden, das Konventamt, den Hauptgottesdienst der Sonn- und Feiertage, bei dem die Domsingknaben oder die Mädchenkantorei mitwirken, mit einem festlichen Einzug aller „Dienste“, also auch des ganzen Chores, zu beginnen. Dabei singt eine Vorsängergruppe die einzelnen Psalmen in der herkömmlichen Weise der Gemeindepsalmodie des GOTTESLOBES, während der ganze Chor mit der Gemeinde nach jedem zweiten Psalmvers mit einem Kehrvers antwortet. Ist der Chor an seinem Platz im Chorraum angekommen, beschließt er den Einzug mit einer mehrstimmigen Ausarbeitung des Kehrverses. Diese mehrstimmigen Vertonungen in Form einer „Coda“ entstanden von verschiedenen Komponisten.



Diese CD ist inzwischen vergriffen und nicht mehr im Handel erhältlich.

5. Dezember 2012

Domkapellmeister Siegfried Koesler

Weihnachts-CD aus dem Jahr 1991

 


Zwei Ersteinspielungen mit weihnachtlicher Musik für Soli, Chor und Orgel, aufgenommen im Herbst 1991, beinhaltet die erste Weihnachts-CD der Würzburger Dommusik (Domchor und Mädchenkantorei) unter der Leitung von Domkapellmeister Siegfried Koesler.

Die Atkarsker Weihnachtskantate des Würzburger Kirchenmusikers und Komponisten Hans Martin, geschrieben 1944 in russischer Kriegsgefangenschaft, ist ganz im alten Stil gehalten und verkündet die Weihnachtsbotschaft aus der Situation der Einsamkeit, Verlassenheit und Verzweiflung der Soldaten im Gefangenenlager.

Die Missa pastoritia (Weihnachtsmesse) von Otto Dunkelberg, dem langjährigen Passauer Domorganisten und vielbewunderten Orgelimprovisator, ist im spätromantischen Stil komponiert und unterlegt dem lateinischen Text alte weihnachtliche Weisen, die aufzuspüren und zu erkennen, dem Hörer sicher Freude und Genuß bereiten.




Auch von dieser CD haben wir noch ein kleines Kontingent auf Lager, im Handel ist sie nicht mehr erhältlich. Der Preis beträgt Euro 14,90 zzgl. 2,00 Versandkosten.
Bestellungen erbitten wir per E-Mail.

4. Dezember 2012

Siegfried Koesler, langjähriger Domkapellmeister in Würzburg

CD aus dem Jahr 1991: Platti und Hasse

 

Die Zusammenarbeit zwischen dem Tonstudio Conventus Musicus und der Würzburger Dommusik begann anno 1991. Im Laufe der Jahre sollten musikalische Raritäten, zumeist Ersteinspielungen aus dem Repertoire der Würzburger Dommusik auf CD dokumentiert werden.

Die Würzburger Domsingknaben und das Domorchester eröffneten im Juli 1991 unter Leitung von Domkapellmeister Prof. Siegfried Koesler diese Reihe mit Werken zweier spätbarocker Komponisten. Die Idee zu dieser Aufnahme entsprang aus der reizvollen Überlegung, Werke zweier Komponisten vor- und gegenüberzustellen, die zum annähernd gleichen Zeitpunkt entstanden sind.

Das dreiteilige Dresdner Te Deum von Johann Adolf Hasse überwältigt den Hörer vor allem in den fulminanten Ecksätzen mit hinreißendem Schwung im Klang der Trompeten und Pauken. Eine kostbare Entdeckung sind das Stabat Mater sowie die Missa in A des im berühmten Deckengemälde der Würzburger Residenz von Tiepolo verewigten Hofkomponisten zur Zeit Balthasar Neumanns, Giovanni Benedetto Platti, dessen Oboenkonzert G-Dur die vorliegende Einspielung komplettiert.



Von dieser CD haben wir noch ein kleines Kontingent auf Lager, im Handel ist sie nicht mehr erhältlich. Der Preis beträgt Euro 14,90 zzgl. 2,00 Versandkosten.
Bestellungen erbitten wir per E-Mail.

2. Dezember 2012

Siegfried Koesler ist tot

Der ehemalige Domkapellmeister starb im Alter von 74 Jahren

 

Siegfried Koesler, der langjährige Domkapellmeister am Kiliansdom zu Würzburg, ist am gestrigen 1. Dezember nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren gestorben.

Siegfried Koesler, geboren 1937, studierte in Aix-en-Provence, Freiburg und Tübingen und leitete zehn Jahre lang den Knabenchor von Rottweil. Im Jahre 1971 wurde er zum Domkapellmeister nach Würzburg berufen, wo er bis Ende Oktober 2002 die verschiedenen Chöre und das Domorchester leitete. Koesler war Professor an der Hochschule für Musik in Würzburg (Gregorianik, Liturgie und Kirchenmusikgeschichte) und von 1984 - 1992 Präsident - danach Ehrenpräsident - des Internationalen Chorverbandes Pueri Cantores, dessen Chortreffen in Rom, London, Paris, Wien, Salamanca etc. er als Dirigent mitgestaltete.

Viele Jahre gehörte er der künstlerischen Leitung der Chorfestivals in Loreto/Adria und in Lecco/Comer See an und fungierte als Jury-Mitglied der internationalen Chorwettbewerbe in Arezzo, Athen und Nantes. 1986 wurde Siegfried Koesler mit dem Kulturpreis der Stadt Würzburg, 1993 mit dem Europäischen Preis "Cesare d'oro", 1997 mit dem Bundesverdienstkreuz und 1998 mit dem Päpstlichen Gregorius-Orden ausgezeichnet.

Im Jahre 1990 begann die fruchtbare Zusammenarbeit von Conventus Musicus mit der Würzburger Dommusik (Domkapellmeister Siegfried Koesler und Domorganist Paul Damjakob). In den kommenden Wochen werde ich die zahlreichen CDs, DVDs und Konzertaufführungen dokumentieren, die in diesen Jahren entstanden sind.

Das Pontifikalrequiem feiert Bischof Friedhelm Hofmann am Mittwoch, 5. Dezember, um 16.00 Uhr im Kiliansdom. Die Beisetzung findet zuvor am Mittwochmittag um 12.45 Uhr auf dem Hauptfriedhof in Würzburg statt und wird von Weihbischof Ulrich Boom geleitet.