31. Dezember 2012

Prosit 2013

      

Einen Sonnenstrahl
für jeden Tag des neuen Jahres 2013

wünscht 
Johannes Martin

(aufgenommen am Sonntag, den 30. Dezember 2012 um 14.30 Uhr
in der Abteikirche Münsterschwarzach)

23. Dezember 2012

Frohe Weihnachten 2012

      

Unsere Weihnachtskrippe aus Familienerbe

Ein gesegnetes Weihnachtsfest 
und ein glückliches und gesundes Jahr 2013

wünscht Ihnen

Johannes Martin
Conventus Musicus



18. Dezember 2012

Siegfried Koesler - Domkonzerte live 2000-2002


 

Konzertmitschnitt auf CD und DVD

 

Konzertmitschnitt auf CD

 

Konzertmitschnitt auf CD und DVD

 

Konzertmitschnitt auf CD

 

Konzertmitschnitt auf CD

 

Konzertmitschnitt auf CD

13. Dezember 2012

Bertold Hummel, Der Schrein der Märtyrer

Konzertmitschnitt auf CD und Probenausschnitt auf DVD

 

Das Kiliansoratorium op. 90 "Der Schrein der Märtyrer" von Bertold Hummel - nach Texten von Bischof Paul-Werner Scheele - wurde am 14. Juli 1989 anläßlich des Kilian-Jubiläums im Würzburger Dom uraufgeführt. Der Live-Mitschnitt einer weiteren Aufführung vom 12. November 2000 dokumentiert auf 2 CD's den Rang dieses einmaligen Musikereignisses. Gleichzeitig haben wir von der Generalprobe einen längeren Ausschnitt auf DVD festgehalten.

Das Werk vereinigt alle Vokal- und Instrumentalensembles der Würzburger Dommusik unter der Leitung von Domkapellmeister Siegfried Koesler in einer grandiosen Gesamtkomposition, die Raum und Akustik des Kiliansdomes in den musikalischen Ablauf mit einbezieht. Inhaltlich teilt "Der Schrein der Märtyrer" Sinn und Ziel, Thematik und Aufbau mit dem Kiliansschrein von H.G. Bücker, der seit 1987 in der Westkrypta der Neumünsterkirche zu Würzburg steht.

12. Dezember 2012

Domkapellmeister Siegfried Koesler

CD mit zwei festlichen Orchestermessen 2002

 

Es war immer das Bestreben von Domkapellmeister Siegfried Koesler, auch Musik von Komponisten aufzuführen, die einen engeren Bezug zu Würzburg aufweisen. Dass dieser regionale Aspekt in den vergangenen Jahren besonders gepflegt werden konnte, ist auch dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass viele Werke durch zentrale Aufbewahrung und Katalogisierung im Diözesan-Archiv gut zugänglich sind, so auch die beiden Orchestermessen dieser CD.



Stefan Hammel wurde 1756, also im selben Jahr wie Mozart, in Gissigheim bei Tauberbischofsheim geboren und trat als Mönch in das Benediktinerkloster St. Stephan in Würzburg ein. Dort wirkte er als Organist und Kantor. Auf Anregung des Fürstbischofs spielte und sang Hammel häufig im Dom. 1795 wurde er Pfarrer der Pfarrei St. Vitus in Veitshöchheim, wo er bis zu seinem Lebensende 1830 blieb. Sein kompositorisches Schaffen umfasst eine deutsche Messe, zwei Orchester-messen in D-Dur und in Es-Dur, ein Te Deum, eine Vesper und 41 Orgelpräludien. Stilistisch steht Hammel der Ton- sprache der Wiener Klassik nahe, verbindet diese jedoch mit einer gewissen Volkstümlichkeit.

Die hier eingespielte Messe in D-Dur wurde 1801 zum Frieden von Luneville komponiert, der den Abzug der französischen Truppen aus Würzburg, jedoch kurz darauf die Säkularisation und damit auch das Ende des Fürstbistums zur Folge hatte. Im Gloria der Messe werden die Worte „et in terra pax“ („und Frieden auf Erden“) besonders herausgehoben, was ihr den Beinamen „Friedensmesse“ gab.

Diese Messe erfreute sich im 19. Jahrhundert großer Beliebtheit; sie ist in zahlreichen Pfarrarchiven zu finden, in Bieberehren wurde sie innerhalb von 11 Jahren sogar 32-mal gesungen. Schon im Jahr 1846 befand sich das Werk im Repertoire der Würzburger Dommusik. 1997 wurde die Messe in Partitur gebracht und im November des gleichen Jahres anläßlich der 900-Jahrfeier von Veitshöchheim von Domchor, Domorchester und Solisten aufgeführt. Weitere Aufführungen folgten 1998 im Dom und in Hammels Geburtsort Gissigheim. An Weihnachten 2001 erklang die Messe erneut im Dom; dabei wurde die Aufnahme für die vorliegende CD angefertigt.



Franz Xaver Sterkel wurde 1750 in Würzburg geboren, erhielt dort seine musikalische Ausbildung und wurde 1774 zum Priester geweiht. Bereits als Student war er Organist am Neumünsterstift. Sein virtuoses Klavierspiel weckte die Aufmerksamkeit des Mainzer Kurfürsten, der ihn 1778 als Hofpianist und Hofkaplan anstellte. 1779-1782 begab sich Sterkel auf Studienreise nach Italien; ab 1782 wirkte er als Komponist, Pianist und Organist der Hofkapelle in Mainz und in der kurfürstlichen Sommerresidenz Aschaffenburg, wo ihn 1791 der 21-jährige Beethoven besuchte. 1793 zum Mainzer Hofkapellmeister ernannt, wechselte er durch die politischen Wirren der Zeit mehrmals seinen Dienstort. 1798-1802 hielt sich Sterkel in Würzburg auf, wo er drei Messen für den Hof schrieb. Danach war er wieder in Aschaffenburg tätig, kehrte jedoch 1816 nochmals nach Würzburg zurück und starb dort ein Jahr später in seiner Wohnung am Bruderhof Nr. 6.

Sterkel hat durch sein Klavierspiel und durch seine Kompositionen (in den Pfarrarchiven der Diözese Würzburg sind zwei Messen und neun Sinfonien zu finden), die zwischen der Musik der Italiener, der Mannheimer Schule und Beethoven vermitteln, musikgeschichtliche Bedeutung erlangt. Die Messe A-Dur wurde 1802 für die Würzburger Hofkapelle komponiert und stellt insbesondere an die Sopran-Solistinnen sehr hohe Anforderungen. 1989 sangen Domsingknaben, Domorchester und Solisten das Werk beim Mozartfest und in der Christmette, am Pfingstsonntag 2000 erklang die Messe zum 250. Gebutstag Sterkels, und an Pfingsten 2002 entstand die vorliegende Aufnahme.

Von dieser CD haben wir noch ein größeres Kontingent auf Lager, im Handel ist sie nicht mehr erhältlich. Der Preis beträgt Euro 14,90 zzgl. 2,00 Versandkosten.
Bestellungen erbitten wir per E-Mail.

11. Dezember 2012

Hebe deine Augen auf

CD der Mädchenkantorei am Würzburger Dom 2001

 

Die CD der Würzburger Dommusik zeigt beispielhaft, was die Mädchenkantorei des Würzburger Domes, 1971 gegründet und inzwischen auf über 70 junge Sängerinnen zwischen 8 und 18 Jahren angewachsen, das Jahr über in Gottesdienst und Konzert singt. Die erfahrenen Mädchen widmen sich anspruchsvolleren Werken, der ganze Chor setzt sich für das Bekanntmachen des „Gotteslob“ ein und singt einfachere Sätze für den Gottesdienst. Der Großteil dieser Werke wird vom Assistenten der Dommusik an der Orgel begleitet, dazwischen spielt der Domorganist selbständige Orgelwerke, so dass ein aussagekräftiger Ausschnitt der sonntäglichen Dom-Gottesdienste entsteht.



Die CD „Hebe deine Augen auf“ enthält Motetten von Mendelssohn Bartholdy (darunter die bekannte Titelmotette), Rheinberger, Saint-Saëns, Poulenc, Menschick, Stoiber und Hummel, sowie als Hauptwerk die Messe A-Dur für Soli, Chor und Orgel von Johann Kaspar Aiblinger (1779-1867). Aiblinger war als Hofkapellmeister in München tätig, komponierte 1840 für die Münchener Hofkapelle dieses Werk, das auf interessante Weise galante und sogar romantische Stilmerkmale mit Elementen des ernsteren Kirchenstiles verbindet.



Auch von dieser CD haben wir ein Rest-Kontingent auf Lager, im Handel ist sie nicht mehr erhältlich. Der Preis beträgt Euro 14,90 zzgl. 2,00 Versandkosten.
Bestellungen erbitten wir per E-Mail.

10. Dezember 2012

Weihnacht im Würzburger Dom

CD mit allen Domchören und Domorgeln 1999

 

Mit der CD „Weihnacht im Würzburger Dom“, deren Titelseite das Weihnachtsbild aus dem romanischen Taufbecken schmückt, das 1297 für den Dom in Bronze gegossen wurde, legten die Chöre des Domes im Jahr 1999 ein Klangbeispiel vor, wie es in der Ära von Domkapellmeister Siegfried Koesler an Weihnachten im Würzburger Dom klang.

Nicht nur das berühmte Glockengeläute des Domes ist zu hören, sondern auch die große Domorgel von 1969 mit dem damaligen Domorganisten Paul Damjakob und mit jeweils sechs Weihnachtsliedern der Chöre des Domes: den Domsingknaben, der Mädchenkantorei und dem Domchor. Alle Komponisten dieser CD sind in Würzburg geboren oder mit der Stadt bzw. dem Dom verbunden.



Auch von dieser CD, von der mehr als 10.000 Exemplare verkauft wurden, haben wir ein Rest-Kontingent auf Lager, im Handel ist sie nicht mehr erhältlich. Der Preis beträgt Euro 14,90 zzgl. 2,00 Versandkosten.
Bestellungen erbitten wir per E-Mail.

9. Dezember 2012

25 Jahre Mädchenkantorei im Jahr 1996

Mädchenchöre aus Antwerpen, Hildesheim, Rottenburg u.a.

 

Im November 1996 feierte die Mädchenkantorei des Würzburger Domes ihr 25-jähriges Bestehen. Zu diesem Jubiläum waren auch die Mädchenchöre von Antwerpen, Rottenburg, Hildesheim und Bamberg eingeladen. In einem Domkozert am 9. November 1996 gaben alle Chöre einen Einblick in ihr Repertoire und gestalteten tags darauf musikalisch das Konventamt im Würzburger Kiliansdom. Die Höhepunkte der beiden Tage sind auf einer CD festgehalten. Sie ist inzwischen vergriffen und nicht mehr im Handel erhältlich.

8. Dezember 2012

Siegfried Koesler und Bertold Hummel

CD mit kirchenmusikalischen Werken aus dem Jahr 1995

 

Diese Einspielung, entstanden anlässlich des 70. Geburtstages von Bertold Hummel, mit kirchenmusikalischen Werken aus seiner Feder gibt einen beredten Einblick in einen Schaffensbereich, der dem Komponisten seit seiner frühen Jugend in besonderer Weise am Herzen lag. Eingebettet in den Rahmen der Liturgiefeier erklingen ein Einzugspsalm, drei Messen, drei Motetten, ein Orgelproprium sowie ein solistisches Orgelwerk.

Der erste Komplex wäre als kirchenmusikalische Gestaltung eines feierlichen Pontifikalamtes denkbar, beginnend wie stets im sonntäglichen Hochamt mit dem Einzug aller „Dienste“ und ausgeführt von den Würzburger Domsingknaben im Hochchor - unter Einbeziehung beider Orgeln des Domes. Der zweite Gottesdienst wird von der Mädchenkantorei des Würzburger Domes - diesmal von der Orgelempore - gesungen, als künstlerisch ausgestaltete Weiterführung des Gemeindegesanges mit mit möglichst einfachen musikalischen Mitteln, während sich in der dritten Messliturgie, eingeleitet vom Orgelspiel des Domorganisten, nun zu den Stimmen des Würzburger Domchores ein Bläserensemble gesellt und der anspruchsvollen Messkomposition zusätzlich Gewicht und Anspruch verleiht.




Auch von dieser CD haben wir noch ein Rest-Kontingent auf Lager, im Handel ist sie nicht mehr erhältlich. Der Preis beträgt Euro 14,90 zzgl. 2,00 Versandkosten.
Bestellungen erbitten wir per E-Mail.

7. Dezember 2012

Siegfried Koesler und die Würzburger Domsingknaben

Live-Mitschnitte von Gottesdiensten und Konzerten in Australien

 

Im Sommer des Jahres 1994 war Domkapellmeister Siegfried Koesler mit seinen Domsingknaben drei Wochen auf Konzerttournee im fünften Kontinent und hat neben unvergeßlichen Erlebnissen auch Tonaufnahmen von Konzerten und Gottesdiensten in Sydney mitgebracht. Aus diesem Material haben wir eine CD zusammengestellt, die eine Auswahl der bekanntesten und immer gern gehörten geistlichen Chormusik aus dem Repertoire der Würzburger Dommusik beinhaltet.



Werke von O.d.Lasso (Gloria, Sanctus, Agnus Dei aus der Missa Frère Thibault), Palestrina (Kyrie, Gloria aus der Missa Papae Marcelli), Victoria (Ave Maria), Schütz (Also hat Gott die Welt geliebt), Brahms (Gegrüßet Maria), Bruckner (Locus iste), Reger (Unser lieben Frauen Traum), Rheinberger (Ex Sion species), Villa-Lobos (Ave Maria), Halmos (Jubilate Deo) und Bertold Hummel (Veni Creator Spiritus, Dankhymnus) sowie zum Beginn ein gregorianischer Choral und als Zugabe "Der Mond ist aufgeangen" demonstrieren die in allen Kritiken hochgerühmten Qualitäten der Würzburger Domsingknaben.

Auch von dieser CD haben wir noch ein kleines Kontingent auf Lager, im Handel ist sie nicht mehr erhältlich. Der Preis beträgt Euro 14,90 zzgl. 2,00 Versandkosten.
Bestellungen erbitten wir per E-Mail.

6. Dezember 2012

Würzburger Dommusik - Siegfried Koesler

CD Einzugspsalmen mit Kehrvers und Coda (1994)

 

Die CD „Jubelt, ihr Lande, dem Herrn“ ist aus der seit 1987 im Würzburger Dom geübten Praxis entstanden, das Konventamt, den Hauptgottesdienst der Sonn- und Feiertage, bei dem die Domsingknaben oder die Mädchenkantorei mitwirken, mit einem festlichen Einzug aller „Dienste“, also auch des ganzen Chores, zu beginnen. Dabei singt eine Vorsängergruppe die einzelnen Psalmen in der herkömmlichen Weise der Gemeindepsalmodie des GOTTESLOBES, während der ganze Chor mit der Gemeinde nach jedem zweiten Psalmvers mit einem Kehrvers antwortet. Ist der Chor an seinem Platz im Chorraum angekommen, beschließt er den Einzug mit einer mehrstimmigen Ausarbeitung des Kehrverses. Diese mehrstimmigen Vertonungen in Form einer „Coda“ entstanden von verschiedenen Komponisten.



Diese CD ist inzwischen vergriffen und nicht mehr im Handel erhältlich.

5. Dezember 2012

Domkapellmeister Siegfried Koesler

Weihnachts-CD aus dem Jahr 1991

 


Zwei Ersteinspielungen mit weihnachtlicher Musik für Soli, Chor und Orgel, aufgenommen im Herbst 1991, beinhaltet die erste Weihnachts-CD der Würzburger Dommusik (Domchor und Mädchenkantorei) unter der Leitung von Domkapellmeister Siegfried Koesler.

Die Atkarsker Weihnachtskantate des Würzburger Kirchenmusikers und Komponisten Hans Martin, geschrieben 1944 in russischer Kriegsgefangenschaft, ist ganz im alten Stil gehalten und verkündet die Weihnachtsbotschaft aus der Situation der Einsamkeit, Verlassenheit und Verzweiflung der Soldaten im Gefangenenlager.

Die Missa pastoritia (Weihnachtsmesse) von Otto Dunkelberg, dem langjährigen Passauer Domorganisten und vielbewunderten Orgelimprovisator, ist im spätromantischen Stil komponiert und unterlegt dem lateinischen Text alte weihnachtliche Weisen, die aufzuspüren und zu erkennen, dem Hörer sicher Freude und Genuß bereiten.




Auch von dieser CD haben wir noch ein kleines Kontingent auf Lager, im Handel ist sie nicht mehr erhältlich. Der Preis beträgt Euro 14,90 zzgl. 2,00 Versandkosten.
Bestellungen erbitten wir per E-Mail.

4. Dezember 2012

Siegfried Koesler, langjähriger Domkapellmeister in Würzburg

CD aus dem Jahr 1991: Platti und Hasse

 

Die Zusammenarbeit zwischen dem Tonstudio Conventus Musicus und der Würzburger Dommusik begann anno 1991. Im Laufe der Jahre sollten musikalische Raritäten, zumeist Ersteinspielungen aus dem Repertoire der Würzburger Dommusik auf CD dokumentiert werden.

Die Würzburger Domsingknaben und das Domorchester eröffneten im Juli 1991 unter Leitung von Domkapellmeister Prof. Siegfried Koesler diese Reihe mit Werken zweier spätbarocker Komponisten. Die Idee zu dieser Aufnahme entsprang aus der reizvollen Überlegung, Werke zweier Komponisten vor- und gegenüberzustellen, die zum annähernd gleichen Zeitpunkt entstanden sind.

Das dreiteilige Dresdner Te Deum von Johann Adolf Hasse überwältigt den Hörer vor allem in den fulminanten Ecksätzen mit hinreißendem Schwung im Klang der Trompeten und Pauken. Eine kostbare Entdeckung sind das Stabat Mater sowie die Missa in A des im berühmten Deckengemälde der Würzburger Residenz von Tiepolo verewigten Hofkomponisten zur Zeit Balthasar Neumanns, Giovanni Benedetto Platti, dessen Oboenkonzert G-Dur die vorliegende Einspielung komplettiert.



Von dieser CD haben wir noch ein kleines Kontingent auf Lager, im Handel ist sie nicht mehr erhältlich. Der Preis beträgt Euro 14,90 zzgl. 2,00 Versandkosten.
Bestellungen erbitten wir per E-Mail.

2. Dezember 2012

Siegfried Koesler ist tot

Der ehemalige Domkapellmeister starb im Alter von 74 Jahren

 

Siegfried Koesler, der langjährige Domkapellmeister am Kiliansdom zu Würzburg, ist am gestrigen 1. Dezember nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren gestorben.

Siegfried Koesler, geboren 1937, studierte in Aix-en-Provence, Freiburg und Tübingen und leitete zehn Jahre lang den Knabenchor von Rottweil. Im Jahre 1971 wurde er zum Domkapellmeister nach Würzburg berufen, wo er bis Ende Oktober 2002 die verschiedenen Chöre und das Domorchester leitete. Koesler war Professor an der Hochschule für Musik in Würzburg (Gregorianik, Liturgie und Kirchenmusikgeschichte) und von 1984 - 1992 Präsident - danach Ehrenpräsident - des Internationalen Chorverbandes Pueri Cantores, dessen Chortreffen in Rom, London, Paris, Wien, Salamanca etc. er als Dirigent mitgestaltete.

Viele Jahre gehörte er der künstlerischen Leitung der Chorfestivals in Loreto/Adria und in Lecco/Comer See an und fungierte als Jury-Mitglied der internationalen Chorwettbewerbe in Arezzo, Athen und Nantes. 1986 wurde Siegfried Koesler mit dem Kulturpreis der Stadt Würzburg, 1993 mit dem Europäischen Preis "Cesare d'oro", 1997 mit dem Bundesverdienstkreuz und 1998 mit dem Päpstlichen Gregorius-Orden ausgezeichnet.

Im Jahre 1990 begann die fruchtbare Zusammenarbeit von Conventus Musicus mit der Würzburger Dommusik (Domkapellmeister Siegfried Koesler und Domorganist Paul Damjakob). In den kommenden Wochen werde ich die zahlreichen CDs, DVDs und Konzertaufführungen dokumentieren, die in diesen Jahren entstanden sind.

Das Pontifikalrequiem feiert Bischof Friedhelm Hofmann am Mittwoch, 5. Dezember, um 16.00 Uhr im Kiliansdom. Die Beisetzung findet zuvor am Mittwochmittag um 12.45 Uhr auf dem Hauptfriedhof in Würzburg statt und wird von Weihbischof Ulrich Boom geleitet.

28. Oktober 2012

Herbstliche Tage mit Sonne und Nebel

Impressionen und Stimmungen



Die letzten Tage vor dem ersten heftigen Wintereinbruch verbrachten wir Ende Oktober im Frankenwald und im Fichtelgebirge.



Wir wollten vor den langen Wintermonaten etwas auftanken, was dank der herrlichen und eindrücklichen Stimmungen, die wir erleben durften, auch voll und ganz gelang.



Mit einem Klick auf eines der drei Bilder gelangen Sie zum Fotoalbum. Ein weiterer Klick auf das erste (oder ein anderes) Bild startet die Fotogalerie, die Sie vorwärts und rückwärts durchblättern können. Wir wünschen dabei viel Spaß!

14. Oktober 2012

Karl Richter zum 86. Geburtstag



Karl Richter kam am 15. Oktober 1926 als viertes von fünf Kindern des Pfarrers Dr. Christian Johannes Richter und Clara Hedwig Richter, geb. Facilides, in Plauen im Vogtland zur Welt. Laut Geburtsurkunde erhielt er die Namen Karl Felix Johannes.


Es gibt von Karl Richter nicht viele Filmsequenzen, die ihn live erleben lassen. Er war kein Freund von Studio-Produktionen, weder für die Schallplatte und schon gar nicht für das Fernsehen.



Foto: S. Lauterwasser, 1971

Etliche Filmaufnahmen (ohne Ton) aus den 1950er und 1960er Jahren verdanken wir Heinz Geisel, dem langjährigen Geschäftsführer des Münchener Bach-Chores. Der Vorspann zur Film-Trilogie zeigt Karl Richter auf verschiedenen Konzertreisen.

Wirklich live erleben kann man Karl Richter in Friedrich Müllers Film "Karl Richter und sein Münchener Bach-Chor" aus dem Jahr 1967. Hier drei Ausschnitte aus diesem 45-minütigen Film:

Ausschnitt 1
Ausschnitt 2
Ausschnitt 3

5. Oktober 2012

Der Fränkische Marienweg

Marienwallfahrtsorte und Gnadenstätten in Unterfranken



Ein dichtes Netz von Marienwallfahrtsorten und Gnadenstätten durchzieht das Frankenland. Da finden sich unzählige Madonnen an Hauswänden, Bildstöcke am Weg, Grotten in den Gärten, Kapellen in Feld und Wald. Schlichte Volkskunst und Werke von höchstem künstlerischen Rang erzählen in allen Variationen von der Mutter Jesu, von Vertrauen und Dank, vom christlichen Glauben der Vorfahren. „Herzogin von Franken" wird Maria im Lied besungen.

Der Fränkische Marienweg würdigt diese Originalität und zieht eine Linie von Wander- und Fahrradwegen zwischen 50 Wallfahrtsorten. Wanderer und Wallfahrer, Natur-, Kunst- und Geschichtsfreunde, Einheimische und Gäste sind eingeladen, sich auf den Weg zu machen. Es gilt, die Seele einer Landschaft mit ihrem spirituellen Reichtum zu entdecken.

Am 15. August 2002 wurde der Fränkische Marienweg in der Diözese Würzburg offiziell eröffnet. „Wie weiht man einen Pilgerweg ein?" „Natürlich dadurch, daß man ihn geht!", so hieß es damals. Mehr Menschen als erwartet gingen bereits die erste Strecke - sie führte zum Käppele - mit. Seitdem haben sich viele auf den Weg gemacht und einen oder mehrere Gnadenorte aufgesucht, als einzelne Wanderer, als Gruppe, als große Gemeinschaft, als Dekanat - zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto. Viele haben sich vorgenommen, im Lauf der Zeit an allen 50 Wallfahrtsorten und Gnadenstätten einzukehren. Film und Buch möchten neugierig machen und dazu einladen, sich all diese „Perlen" einmal selbst anzuschauen.

Eine Fotogalerie zeigt Kirchen und Gnadenbilder von allen 50 Wallfahrtsorten und Gnadenstätten.
Fotos der Westschleife
Fotos der Ostschleife
Fotos der Nordschleife

Fränkischer Marienweg - Buch



2. Auflage, 156 Seiten, 100 farbige Fotos, 15 . 23, Broschur
ISBN 3-429-02564-8
Bestellnummer CM 3110 - Preis 14,90 zzgl. Versandkosten


Fränkischer Marienweg - DVD



DVDmit  79 Minuten Spielzeit,
ISBN 3-429-02566-4
Bestellnummer: CM 2091 - Preis: 17,90 Euro zzgl. Versandkosten


Informationen und Bestellungen direkt bei Conventus Musicus
über Telefon (09321-9243986) oder per eMail

29. September 2012

Paul Damjakob an den Orgeln des Würzburger Domes

Noch ein historisches Dokument auf DVD

 

Mehr als vier Jahrzehnte wirkte Paul Damjakob als Domorganist am Würzburger St. Kilians-Dom. Zahlreiche Schallplatten und CDs dokumentieren seine Gabe des Improvisierens. Doch lange gab es nur für wenige Auserwählte die Möglichkeit, ihm bei seinem kunstvollen Orgelspiel auch zusehen zu können. Im Jahr 1998 entstand ein Film, der Paul Damjakob an den beiden Klais-Orgeln des Würzburger Domes zeigt. 2005 wurde dieser Film, überarbeitet und durch eine persönliche Vorstellung der großen Klais-Orgel ergänzt, auf DVD (45 min.) übernommen. 

Die DVD (45 min.) kostet Euro 16,90 (einschl. Versandkosten), sie ist nicht mehr im Handel erhältlich, es ist nur noch ein kleiner Restposten vorhanden. Bestellen Sie also bald (per E-Mail), die Lieferung erfolgt, solange der Vorrat reicht.

28. September 2012

Der St.-Kilians-Dom zu Würzburg

Ein historisches Dokument auf DVD

 

Zwei Monate sind es noch, bis der Würzburger St.-Kilians-Dom im neuen Glanz wiedereröffnet wird. Wie der Dom zuvor ausgesehen hat, zeigt eine Film auf DVD, der 2001 im Auftrag des Domführungsdienstes erstellt wurde. 

Die Dokumentation behandelt in z.T. bisher noch nie gezeigten Bildern Kunst und Geschichte des Kilians-Domes, gibt einen Einblick in Leben und Alltag der Gegenwart und schaut auch hinter die der Öffentlichkeit nicht zugänglichen „Kulissen“ der Kathedralkirche.

Die Themenschwerpunkte lauten: 
Kiliansfest • Dombaugeschichte • Domführungsdienst •
Außenportal • Taufbecken • Grabplatten • Kanzel •
Querschiff • Chor • Domorgel • Krypta •
Schönbornkapelle • Kreuzgang • Sepultur • Sakristei •
Dachboden • Speicher • Glockenstuhl • Domchöre

Die DVD (69 min.) kostet Euro 17,40 (einschl. Versandkosten), sie ist nicht mehr im Handel erhältlich, es ist nur noch ein kleiner Restposten vorhanden. Bestellen Sie also bald (per E-Mail), die Lieferung erfolgt, solange der Vorrat reicht.

27. September 2012

Karl Richter Projekt

Einladung zum Sponsoring




Das Projekt „Karl Richter“ geht nun in die letzte Runde. Der sechste Band der „Zeitdokumente“ ist schon in Arbeit, und anschließend steht noch ein Zusatzband an, in dem viele bisher in den Archiven von Dresden und Leipzig schlummernden Dokumente aus Richters Kindheit und Jugend veröffentlicht werden.





Die beiden ausstehenden Bände erfordern - abgesehen von meiner Arbeit - insgesamt noch einmal etwa 10.000,- Euro an vorausschaubaren Kosten für Materialien, Druck etc. Es wäre daher sehr willkommen, wenn sich möglichst viele Karl Richter-Freunde mit einer großzügigen Spende an der Restfinanzierung des Projekts beteiligen könnten. Zu diesem Zweck haben wir ein Sonderkonto eingerichtet, das wir Ihnen gerne per E-Mail mitteilen. Alle "Sponsoren" erhalten den Zusatzband gratis zugeschickt.

22. September 2012

Karl Richter Archives

What has been created so far: books, filmed documentary, contemporary documents and pictures



Karl Richter, from 1951-1981 cantor at St. Mark's Munich was one of the leading Bach interpreters of the past century. With his concert performances and recordings he has set the standard around the World as a conductor, harpsichordist and organist in the 1960s and 1970s. Eight years ago, we launched the archive project "Karl Richter in Munich" and interviewed more the 40 artists (singers and instrumentalists) about their memories of Karl Richter and their cooperation. The result was - in time to Karl Richter's 80th birthday and 25th anniversary of his early death birthday - in 2006, the book documentary "Karl Richter in Munich - witnesses remember".



In 2006 and 2007 the book documentary was followed by the film documentary 'Karl Richter in Munich', a trilogy on DVD, with rich content on the 30-year era of Karl Richter work and music in Munich. Numerous sequences from Normal8 and Super8 films, live recordings, photographs and excerpts from our interviews with the witnesses which trace and explain the phenomenon of Karl Richter and his Munich Bach-Choir exceptional position in the world of music in Munich, in Germany and around the world.



The DVD's contain many excerpts from the interviews with contemporary witnesses of the era of Karl Richter. Filmed interviews with former members of the Munich Bach Choir and Bach Orchestra and various soloists (among them Claes H. Ahnsjö, Ursula Buckel, Kieth Engen, Ernst Haefliger, Julia Hamari,  Edda Moser, Aurèle Nicolet. Kurt-Christian Stier, Hertha Töpper), and give a very vivid picture of Karl Richter's extraordinary interpretations and fascination. Numerous musical examples and comparisons documenting numerous musical examples and astonishing comparison of interpretations accompanying the statements and recollections of our witnesses.



In 2011, we began start the publication of the "Karl Richter - contemporary documents" series. Five volumes are already available, and we work on the sixth volume covering the years 1977 - 1981. Publishing date (planned) is Spring 2013. We also have projected an additional band with the Karl Richter's years prior to Munich for early summer of 2013. These "historical documents" series contains almost all available photographs of Karl Richter, his soloists and Bach-chorister, the programs and reviews of concerts and LP recordings, and more in the Karl Richter Archive.

Detailed information about all printed books eBooks and DVD's can be found here...

You can buy all this items in specialized, well-sorted bookstores, at Amazon.de or directly through Conventus Musicus (via eMail, ships worldwide).

18. September 2012

Karl Richter in München

Buch, Film-Trilogie und Zeitdokumente 



Karl Richter, von 1951-1981 Kantor an St. Markus München, war einer der bedeutendsten Bach-Interpreten des vergangenen Jahrhunderts. Mit seinen Konzertaufführungen und Schallplatteneinspielungen hat er in aller Welt als Dirigent, Cembalist und Organist in den 1960er und 1970er Jahren Maßstäbe gesetzt. Vor nunmehr acht Jahren haben wir das Projekt "Karl Richter" gestartet und 40 Künstler (Sänger und Instrumentalisten) zu ihren Erinnerungen an Karl Richter befragt. Daraus entstand - anlässlich Richters 80. Geburtstages und gleichzeitig 25. Todestages im Jahr 2006 - die Buch-Dokumentation „Karl Richter in München - Zeitzeugen erinnern sich".



Ihr folgte eine DVD-Film-Trilogie, welche die 30-jährige Ära Karl Richters in München zum Inhalt hat. Zahlreiche Fotos, bewegte Bilder, alte Normal8- und Super8-Filme, Ton-Dokumente aus Live-Konzerten sowie Ausschnitte aus den Interviews mit den Zeitzeugen belegen die Ausnahmestellung Karl Richters im Musikleben Münchens und von hier in alle Welt hinaus. 


Die DVDs enthalten Ausschnitte aus den Interviews mit Zeitzeugen der Ära Karl Richters, mit ehemaligen Mitgliedern des Münchener Bach-Chores und Bach-Orchesters sowie mit verschiedenen Gesangssolisten (u. a. Hertha Töpper, Edda Moser, Julia Hamari, Kieth Engen, Ernst Hafliger), und lassen ein äußerst lebendiges Bild von Karl Richters außergewöhnlichen Interpretationen und der sich auf die Zuhörer übertragenen Faszination seines Musizierens entstehen. Zudem dokumentieren zahlreiche Musikbeispiele und Interpretationsvergleiche die Aussagen der Zeitzeugen.



Im Jahr 2011 begannen wir mit der Herausgabe der Reihe "Karl Richter - Zeitdokumente". Fünf  Bände sind bereits lieferbar, der sechste mit den Jahren 1977-1981 erscheint im Frühjahr 2013, ein Zusatzband  mit den den Jahren vor München im Frühsommer 2013. Die "Zeitdokumente" enthalten alle uns verfügbaren Fotos von Karl Richter und seinen Solisten, die Programme und Kritiken der Konzerte und Schallplatteneinspielungen und vieles mehr.

Ausführliche Informationen zu allen lieferbaren Büchern und DVDs finden Sie hier...

Zu beziehen im gut sortierten Buchhandel, bei Amazon oder direkt über Conventus Musicus per E-Mail

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