Aus 50 Jahren Bergtouren: Fotos und Filmausschnitte

30. Oktober 2011

Steinwand - Fuldaer Haus- Weiherberg - Enzianhütte

Rhön-Wanderung am letzten Tage der Sommerzeit 2011



Morgenstimmung am Fuldaer Haus







Mehrere Esel erfreuen die Wanderer





Der Herbst entfaltet sein prächtiges Farbenkleid



Zahlreiche Rhön-Disteln stehen am Weiherberg-Südhang



Das Gipfelkreuz auf dem Weiherberg (786 m)



Die Terasse der Enzianhätte





Herrlicher Blick von der Terasse der Enzianhütte zur Milseburg



Rückblick zur Enzianhütte im herbstlichen Gewand



Die Milseburg begleitet uns auf einem Großteil der Weges



Ein "Engel" auf der Kunstmeile mit Blick zum Weiherberg und zur Wasserkuppe



Biolandwirtschaft im Angesicht der Milseburg

26. Oktober 2011

David Pia - Cellist von internationalem Ruf

Karl Richters Enkel sorgt weiter für Furore



Die grosse Entdeckung aber war David Pia. Seine edle Tongebung und feine Gestaltung der Continuo-Cellostimme fiel bereits bei der Triosonate von Bach auf. Bei dessen 2. Sonate für Cello und Cembalo entfaltete er eine unerhörte Eleganz des Musizieren... (SZ vom 1.April 2010)

Kritik in der Sueddeutschen Zeitung vom 1. April 2010 (PDF)
David Pias Debüt in Luzern (Kritik in deutsch - PDF)
David Pias Debüt in Luzern (Kritik in englisch - PDF)
Aktualisierte Vita (PDF)


Frühere Blogeinträge:
Karl Richters Enkel David Pia...
Neues von David Pia...


Hier können Sie David Pia in einem Mitschnitt von Probe und Konzert der Mahler-Akademie hören und sehen (Cello-Konzert von Camille Saint-Saens)
Melden Sie sich zunächst an und klicken Sie dann auf das Foto des Dirigenten Steinecker!

25. Oktober 2011

Die Übeschreitung des Säuling bei Füssen

4. Oktober 1966

Eine durchzechte Nacht brachte uns bei einer augeprägten Föhnlage auf die spontane Idee zu einer Bergtour. Als Ziel wählten wir den Säuling bei Füssen mit Ausgangspunkt Hohenschwangau.



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21. Oktober 2011

Von Hütte zu Hütte in den Allgäuer Alpen



Der Bergsommer 1966 gab sich kühl und feucht, Sonnentage waren selten. So blieb dem Bergsteiger der Schnee auf allen Hochtouren ein ständiger Begleiter und machte manchen Hüttenübergang zur hochalpinen Unternehmung.

Anfang August stand eine Durchquerung der Lechtaler Alpen auf unserem Programm. Von Imst aus stiegen wir zur Muttekopfhütte, gingen dann über die Kübelwände zur Hanauer Hütte, weiter zur Memmnger Hütte, zum Württemberger Haus und zur Steinseehütte, von wo wir nach Zams im Inntal zurückkehrten. Gipfelziele waren vordere Platteinspitze, Muttekopf, Reichspitze und die Seeköpfe.

Von Hütte zur Hütte in den Allgäuer Alpen
5.-10. September 1966

Genau zum richtigen Zeitpunkt endete die Schlechtwetterperiode, es folgten mehrere Wochen schönsten Wetters. Start unserer Allgäuer Höhenwanderung war Hinterhornbach mit dem Aufstieg zum Prinz-Luitpold-Haus. Über die Kempter Hütte und den Heilbronner Weg erreichten wir die Rappenseehütte. Tags darauf gingen wir den Weg zur Kempter Hütte wieder zurück und gleich weiter zur Hermnann-von-Barth-Hütte. Über den Enzensberger Weg kamen wir zur unbewirtschafteten Kaufbeurer Hütte und stiegen zum Ausgangspunkt Hinterhornbach ab. Gipfelziele waren in dieser Woche: Hochvogel, Kreuzeck und Rauheck, Mädelegabel und Hohes Licht, Großer Krottenkopf und Bretterspitze.




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19. Oktober 2011

Preview Angebot: Karl Richter in Muenchen (Band 4) Zeitdokumente 1968-1971, verlängert


Das Interesse an der Vorschau des 4. Bandes der Karl Richter war überwältigend. In der Preview-Woche aus Anlass des 85. Geburtstag haben über 1.000 Freunde und Bewunderer des musikalischen Werkes von Karl Richter von diesem Angebot Gebrauch gemacht.

Hier gehts zum Preview des kompletten Bandes: Die Zeitdokumente der Jahre 1968 - 1971

Das zunächst bis 17. Oktober 2011 limitierte Angebot wird (zunächst) auf unbestimmte Zeit verlängert.

Herzlichen Danke Ihren regen Zuspruch - eine starke Motivation für uns, jetzt auch die restlichen drei Bände dieser Reihe in Angriff zu nehmen.

18. Oktober 2011

Bergtouren in allen Regionen der Alpen

Bergfotos aus 45 Jahren Bergsteigen



Das Studium in München war Ausgangspunkt für meine ersten Begegnungen mit den Bayerischen Bergen, mit den Allgäuer Alpen, mit Karwendel und Wetterstein, mit den Lechtaler Alpen, Rätikon und Ferwall (damals schrieben wir: Verwall!). Bald weitete sich der bergsteigerische Horizont über die Nordkette der Alpen hin zu den Gletscherbergen im Zillertal, Ötztal, Silvretta, dann zu den Hohen Tauern, Dolomiten bis zu den Viertausendern des Wallis.

Das Bergjahr 1966
Heilbronner Weg
12.-14. Juli 1966

Die erste Bergtour, die hier mit Fotos dokumentiert wird, war mein erster "Heilbronner Weg" in den Allgäuer Alpen, in der Zeit vom 12.-14. Juli 1966 (Beginn der Fußballweltmeisterschaft in England), als die Höhenwege noch gänzlich unter Schnee lagen und auch keinerlei Seilsicherungen helfen konnten. Aber was traut man sich in der Jugend nicht alles zu, ohne groß nachzudenken!



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14. Oktober 2011

Karl Richter zum 85. Geburtstag



Am 15. Oktober 2011 wäre Karl Richter 85 Jahre alt geworden.

Als Karl Richter mit 54 Jahren an Herzversagen starb, gab es große Bestürzung allerorten. Denn Ruhm und Wirkung der von ihm geschaffenen neuen Bach-Tradition und seine Schöpfung des einst weltberühmten Bach-Chores, eines Laien-Chores von professionellem Zuschnitt, hatten eine geradezu hymnische Verehrung in allen Weltteilen geerntet, wie sie kein anderer Kantor des 20. Jahrhunderts - außer vielleicht seinen beiden Lehrern Karl Straube und Günther Ramin - je für sich in Anspruch nehmen konnte. Diese beiden großen Lehrmeister, in deren Obhut Richter, neben der chorischen Erziehung durch Rudolf Mauersberger, aufwuchs, vermittelten ihm die Aufführungspraxis mindestens dreier Generationen... 


...Unglaublich immer wieder die Gedächtnisleistung: Ihm war das gesamte Tastenwerk wie alles, was Bach der menschlichen Stimme anvertraut hat, im Kopf und sofort verfügbar. Oft war er bis zum Konzertbeginn nicht völlig sicher, was auf dem Programmzettel stand. Und im Grunde konnte erst auf dem Weg über seine Interpretationen auf der Orgel oder dem Cembalo wirklich ermessen werden, wie seine Bach-Auffassung sich von Jahr zu Jahr rundete: von äußerster Strenge und Sachlichkeit ausgehend, wuchs er zum Ausdruck jener glutvollen Frömmigkeit, die ihn beseelte.


Wenig kümmerte sich Richter um musikwissenschaftliche Revolutionen, um die jüngere Bach-Forschung. Er ließ sein Bach-Orchester auf modernen Instrumenten spielen und richtete sein ganzes Bemühen daran aus, eine Intensität zu vermitteln, die eine seiner spezifischen Qualitäten ausmachte. Während der Aufführungen enthusiasmierte er Ausführende wie Hörende, und nie konnten die genau Einstudierten sicher sein, ob sie nicht geheimnisvoll in ganz andere Ausdruckssphären und damit andere Tempi und Lautstärken geführt wurden, nicht wissend, wie ihnen geschah. Kein bequemer Künstler war er, folglich auch kein bequemer Mensch. So hat er nicht bloß Anstöße gegeben, sondern auch Anstoß erregt. Wer wie er sein ganzes Leben einsetzt, ohne Rücksicht auf das Herz oder die immer gefährdeten Augen, der kann auch unduldsam bis zur Härte werden, wenn es um das Werk, die Leistung - und nicht zuletzt ums Ansehen ging... 


Er hat das Leben aller, die Musik lieben, reicher gemacht. Und er wäre noch zu damals nur geahnten symphonischen Ufern aufgebrochen. Meine letzte Begegnung mit ihm bei einem Deutschen Requiem von Brahms in Baden-Baden ließ den großen Atem und die Ausdruckstiefe spüren, die er als Dirigent verwirklichen konnte. Auf dem Gebiet der Oper - ich durfte Händels Cesare und Glucks Orfeo mit ihm musizieren - bewährte sich außer seiner improvisatorischen Spannkraft eben jener Umgang der menschlichen Stimme, den ihm das große, aber durch ihn selbst als beendet erklärte Kantaten-Projekt auf der Schallplatte beschert hatte.


(entnommen dem Textbeitrag, den Dietrich Fischer-Dieskau unserer Buch-Dokumentation "Karl Richter - Zeitzeugen erinnern sich) dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat)

10. Oktober 2011

Preview: Karl Richter Zeitdokumente (Volume 4) - Die Jahre 1968-1971

Limited preview | Zeitlich limitierte Vorschau 10.10. - 17.10.2011 (only) 

English [German version see further down]
On the occasion of Karl Richter's 85th birthday on October 15th, 2011 we offer all friends of Karl Richter musik and work a (limited) free preview on the new release of our book

Karl Richter - contemporary documents
Volume 4: The Years 1968 - 1971
238 Seiten (photos partly in color)

Please understand, that we disabled download and printing, as the project needs all revenue from sales and sponsorship to finance the remaining documentation and the Karl Richter Archive.

You can order all Karl Richter books (Print + eBook-PDF) and DVDs at the Facebook Page 'Karl Richter in Munich' or directly from the Publisher Conventus Musicus Verlag.

Deutsch
Aus Anlass des 85. Geburtstags Karl Richters am 15. Oktober bieten wir allen Freunden der Musik Karl Richters und seinem Münchener Bachchor ein (zeitlich limitierten) Preview der Neuerscheinung.

Karl Richter - Zeitdokumente
Band 4: Die Jahre 1968 - 1971
238 Seiten (mit ersten Fotos in Farbe)

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass sich der soeben erschienene Band nicht herunterladen und ausdrucken lässt. Das Projekt der Karl Richter Dokumentationen und des Karl Richter Archiv braucht die Verkaufserlöse und Spenden um die Arbeit fortsetzen und zu Ende bringen zu können.

Published up to now | Bisher erschienen in Print

Band 1 ISBN 978-3-00-032125-2 (21,80 Euro)
(eBook, PDF 16,80 Euro) Band 2 ISBN 978-3-00-032826-8 (21,80 Euro)
(eBook, PDF 16,80 Euro) Band 3 ISBN 978-3-00-034046-8 (24,80 Euro)
(eBook, PDF 18,80 Euro) Band 4 ISBN 978-3-00-035432-8 (24,80 Euro)
(eBook, PDF 18,80 Euro)
und als gedrucktes Buch über den Conventus Musicus Verlag und den gut sortierten Buchhandel zu beziehen. Als eBook (PDF-Format) ist die Dokumentation über die Facebook Page 'Karl Richter in München' [Karl Richter Shop] und direkt beim Verlag [Conventus Musicus] erhältlich.

4. Oktober 2011

Sonnenaufgang am 4. Oktober 2011

Mainstockheim bei Kitzingen um 7.30 Uhr





Altweibersommer in der Rhön

Wanderung in der Langen Rhön





Ausgangspunkt unserer Wanderung in der Langen Rhön ist Oberelsbach, Geburtsort des Komponisten und Benediktinermönches Valentin Rathgeber.



Beim Aufstieg zur kleinen Marienkapelle begleitete uns am 1. Oktober 2011 eine herrliche Flora, Sommer- und Herbstblumen bunt gemischt.







Auf dem langen Weg zum Steinernen Haus grüßt immer wieder der Kreuzberg herüber.



Heckenröschen blühen hier oben noch in erstaunlich großer Zahl.
 


Der Basaltsee "Steinernes Haus" in herbstlicher Pracht



Auch die Lupinen, manche in bizarren Formen, sind noch nicht restlos verblüht.



Unzählige Rhöndisteln gibt es jetzt auf den Wiesen der Langen Rhön.



Prachtnelken



Der Heidelstein mit seinem markanten Sendeturm



Die letzten Weidenröschen



Auf dem Weg zur Thüringer Hütte taucht für kurz der Gangolfsberg auf, den wir auf unserer Wanderung noch überschreiten werden.



Der Wald-Storchenschnabel blüht nur noch in wenigen Exemplaren.



Urplötzlich öffnet sich ein herrlicher Blick zur Rother Kuppe und zum Thüringer Wald.



Auf den steilen Abstiegswiesen zur Thüringer Hütte leuchten zahlreiche Trollblumen.



Vogelbeerbäume sind in der herbstlichen Rhön eine besondere Augenweide.



Der Herbstwald im Abstieg vom Schweinfurter Haus



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