31. Dezember 2009

Prosit Neujahr 2010



Morgenstimmung in Mainstockheim (Foto: Johannes Martin)

Das alte Jahr vergangen ist,
das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist.
Wohl uns, dass wir noch sind!
Wir sehn aufs alte Jahr zurück
und haben neuen Mut:
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Die Zeit ist immer gut.
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Wir ziehen froh hinein.
Und: Vorwärts, vorwärts, nie zurück!
soll unsre Losung sein.

Hoffmann von Fallersleben

24. Dezember 2009

Paul Damjakob feiert 70. Geburtstag


Herzlichen Glückwunsch !




Paul Damjakob im Chor des Würzburger Domes,
links oben die Querschifforgel

Geb. am 23.12.1939 in Heerlen (Niederlande), Studium an der Kirchenmusikschule Regensburg bei Ferdinand Haberl und an der Staatlichen Hochschule für Musik Berlin bei Joseph Ahrens. 1963 A-Examen daselbst. Ergänzende Studien bei Fernando Germani und Michael Schneider. Vom 1. April 1962 bis 11. Januar 2005 Domorganist in Würzburg.

Wesentlich an der Gestaltung der Würzburger Domorgeln beteiligt. Begründete 1969 die „Würzburger Orgelkonzerte im Dom“ (Konzerte und Orgelvorführungen). Bekannt auch durch Rundfunk, Schallplatten u. CDs, besonders als Improvisator; zahlreiche Kompositionen; Aufträge u.a. vom Metropolitankapitel Paderborn 1976, zum Katholikentag Berlin 1980, zum Papstbesuch in Berlin am 23. Juni 1996, vom Vatikan 1998 (Millenniumshymne).

1973 vom Bayerischen Kultusminister mit dem Staatlichen Förderpreis ausgezeichnet. Festschrift des Diözesangeschichtsvereins „Kirchenmusik-Glaubensmusik“ 2002 zum 40jährigen Dienstjubiläum. 2003 in München Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande. 2004 im Echter Verlag Würzburg Herausgabe des Liedheftes „Es erklang im Dom“ - Messparaphrasen, Melodien, Texte von Paul Damjakob als Abschiedsgabe des Domkapitels.

Im folgenden Auschnitt aus der DVD "Paul Damjakob improvisiert an den Klais-Orgeln des Würzburger Domes" spielt Damjakob an der Querschifforgel Intrada - Ciacona und Fuga.


27. November 2009

Advent und Weihnachten in Franken

Weihnachtliche Reise durch Unterfranken auf DVD




Kultur und Natur in Franken in Bild und Ton festzuhalten, wie keine andere Produktion entspricht die DVD „Bring, Herr, dein Licht in unsre Zeit - Eine weihnachtliche Reise durch Unterfranken“ diesem Anspruch. Die Texte des vor einigen Jahren verstorbenen Würzburger Autors Karl Hochmuth hat Johannes Martin mit der Kamera nachgezeichnet.

Die Advents- und Weihnachtszeit des Jahres 1998, in der die meisten Filmsequenzen aufgenommen wurden, war geprägt von hochwinterlichen Tagen zu Beginn des Dezembers, einer milden Wetterlage an Weihnachten, die nur einmal von einem kurzen winterlichen Intermezzo unterbrochen wurde, und dem wärmsten Dreikönigstag des vergangenen Jahrhunderts. In all diesen Witterungsphasen waren wir glücklicherweise fast immer mit der Filmkamera richtigen Ort und konnten wahrlich außergewöhnlichen Wetterphänomene im Bild einfangen.

Gerade in Unterfranken zeugen zahlreiche Altarbilder, Deckenfresken, Relief-Figuren und Bildstöcke vom weihnachtlichen Geschehen in Behlehem. Im Zentrum der christlichen Botschaftt steht das Licht, das in die Welt gekommen ist., und das in Wort, Bild und Musik durch diesen Film auch uns berühren möchte.

Die einzelnen Stationen unserer Reise:


Volkersberg/Rhön - Hochwinter - Lächelnde Madonna in Lauter - Lohr - Oberndorf im Spessart - Miltenberg - Amorbach - Neunkirchen - Mondfeld - Würzburg - Sommerhausen - Gaukönigshofen - Schwanberg - Dettelbach - Vogelsburg - Münsterschwarzach - Sonnenuntergang - Müdesheim - Schwebenried - Obertheres - Haßfurt - Unterhohenried - Eyershausen - Kreuzberg/Rhön

Wir haben die Video-Produktion aus dem Jahre 1999 nochmals überarbeitet und neu auf DVD herausgebracht. Einen Ausschnitt daraus können Sie hier sehen.




Die DVD ist zum Preis von Euro 14,90 zzgl. Versandkosten bei Conventus Musicus erhältlich.

21. November 2009

Paul Damjakob spielt Bach

CM 524 Orgel-Werke von J. S. Bach (2)



Paul Damjakob, von 1962 - 2005 Domorganist am St. Kilansdom in Würzburg, hat von Anfang an neben seinen Improvisationen das Werk des Thomaskantors in den Mittelpunkt der zahllosen Orgelkonzerte im Dom gestellt. So war es ihm auch ein Herzensanliegen, nach der CD Orgelwerke von Bach (CM 508) von 1997 nun zum Abschluss seines jahrzehntelangen Dienstes die großen Orgelwerke und einige Choralvorspiele J. S. Bachs auf der Klais-Orgel des Würzburger Domes einzuspielen und der Nachwelt ein Dokument seiner vielgerühmten Orgelkunst auch in Sachen Bach zu hinterlassen. Diese Aufnahmen entstanden im Dezember 2004 und Januar 2005, buchstäblich bis zur letzten Minute seiner Dienstzeit.



Die CD beinhaltet folgende Werke:

Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564
Toccata und Fuge d-moll BWV 565
Wir glauben all an einen Gott BWV 680
Herzlich tut mich verlangen BWV 727
Allein Gott in der Höh' sei Ehr BWV 676
Komm, Gott, Schöpfer Heiliger Geist BWV 667
Präludium und Fuge C-Dur BWV 545
Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552
Passacaglia und Fuge c-moll BWV 582

Hier können Sie den Track 8 (Choralvorspiel zu "Allein Gott in der Höh' sei Ehr") aus dieser CD hören:







20. November 2009

Paul Damjakob - Advent und Weihnachten

CD - CM 512 Improvisationen und Kompositionen



Ein „Apostolisches Glaubensbekenntnis“ für Unisono-Gemeindegesang eröffnet die zwölfte Folge von Klangprotokollen aus der Würzburger Dommusik des Komponisten und Domorganisten Paul Damjakob, 2001 herausgegeben anlässlich seiner Ernennung vor 40 Jahren, am 29. Oktober 1961.

Orgel- und Chorsätze, Motetten und Sologesänge zu Advent und Weihnachten singen danach in Herz und Gemüt, zwei Messparaphrasen, ein Sanctus-Kanon sowie drei Kommunionlieder weisen hin auf Paul Damjakobs besonderes Anliegen: festzeitbezogene Singmessen-Lieder für den vornehmsten Ort jeglicher Musica sacra, die Feier der Eucharistie als der großen Danksagung. Weitere Schwerpunkte der Jubiläums-CD bilden Werke für Gesang und Orgel, der „Engel des Herrn“, der „Prolog zum Ave Maria“, das „Ave Maria“ und ein Advents-Credo für Sprecher und unterlegte Orgelmusik. Höhepunkt dieser CD ist zweifelsohne die Orgel-Suite über Tauet, Himmel, den Gerechten in verschiedenen Weisen aus mehreren deutschen Bistümern.





Hier können Sie den Track 10 (Wachet auf, ruft uns die Stimme) aus dieser CD in der folgenden Audiodatei hören:









Weitere Informationen zur Dokumentation Paul Damjakob sowie die Bestellmöglichkeit finden Sie hier.

12. November 2009

Paul Damjakob - Innehalten im Herzen der Stadt

CD - CM 511 Orgelmeditationen



Seit nunmehr zehn Jahren laden die Würzburger Gemeinden unter dem Titel „5 nach 12 im Dom“ an Werktagen während der Sommermonate täglich zu 15 Minuten Musik und Meditation ein. Darin sprechen evangelische und katholische Frauen und Männer, Priester und Laien kurze besinnliche Texte, die musikalisch einrahmt und in freier Improvisation weiterführt werden. Die offene, einladende Atmosphäre spricht an, die durchweg hohen Besucherzahlen belegen es. Die vorliegende CD von Paul Damjakob enthält 14 meditative Orgelimprovisationen, die bei diesen oder ähnlichen Anlässen live mitgeschnitten wurden.



Der Inhalt der CD:

Vesper-Eröffnung in A-Dur • Praeludium in C-Dur • Fantasie in D-Dur
Variationen „Liebster Jesu, wir sind hier“ in F-Dur • Fantasie in a-Moll
Variationen, Fuge und Coda in C-Dur • Invocation in C-Dur
Ouverture in d-Moll • Cornett und Plenum im Wechsel in e-Moll
Arioso in e-Moll • Fugato in E-Dur mit Modulation nach G-Dur
Finale in G-Dur • Offertorium in A-Dur • Postludium in a-Moll


Hier können Sie den Track 2 (Präludium in C-Dur) aus "Innehalten im Herzen der Stadt" in der folgenden Audiodatei hören:









Weitere Informationen zur Dokumentation Paul Damjakob sowie die Bestellmöglichkeit finden Sie hier.

2. November 2009

November im Frankenwald

Flurdenkmäler - Kreuze - Bildstöcke

Bildstöcke, Kreuze und Flurdenkmäler sind ein wesentlicher Bestandteil der fränkischen Kulturlandschaft. Sie stehen am Ackerrain, in Wald und Flur, markieren Weggabelungen, begleiten die Ortsränder, lehnen an der Hauswand.

Der kurze Filmausschnitt ist der im Verlag Conventus Musicus erschienenen DVD „Der Frankenwald - Impressionen einer Landschaft“ entnommen.


Novemberstimmung in der Rhön

Vom Herbst in den Winter

Am allerletzten Oktobertag sind wir vom Schwarzen Moor über die Sennhütte zum Oberen Leubacher See gewandert, schon in der Gewissheit, dass uns nur noch wenige Stunden der herbstlichen Färbung von Wasser, Blätter und Bäumen geschenkt sind. Und wirklich, schon eine Woche später haben wir unseren Augen nicht mehr getraut: War das wirklich der gleiche See, oder täuscht uns die Erinnerung? Novemberstimmung hat sich über das Land gelegt, Nebel und Rauhreif bestimmen die Natur, die Sonne schafft es nur noch ganz selten, das Grau zu durchdringen.

Dieser Filmausschnitt ist der im Verlag Conventus Musicus erschienenen DVD „Land der offenen Fernen - Wandern in der Rhön“ entnommen.



30. Oktober 2009

Paul Damjakob - Erde singe, dass es klinge

CD - CM 510 Orgelimprovisationen



Auch diese CD enthält Improvisationen des ehemaligen Würzburger Domorganisten Paul Damjakob, die nicht nur auf seinen Hausorgeln im St.-Kilians-Dom entstanden sind. Am 9. Juli 1971 improvisierte Damjakob über drei gestellte Themen an der Orgel der St. Bavo-Kerk in Haarlem/Holland. Und anlässlich der Bundestagung des Frauenkreises im Heliandbund erklang an der Klais-Orgel des Domes zu Altenberg das Wallfahrtslied zur Mutter Gottes „Nun, Brüder, sind wir frohgemut".



Die Programmfolge der CD:



Hier können Sie den Track 1 aus "Erde singe, dass es klinge" in der folgenden Audiodatei hören:









Weitere Informationen zur Dokumentation Paul Damjakob sowie die Bestellmöglichkeit finden Sie hier.

28. Oktober 2009

Paul Damjakob - Improvisationen

CD - CM 509 Lob - Dank - Vertrauen



Die Präsenzpflicht im Würzburger Kiliansdom gestattet dem Domorganisten nur gelegentlich, auswärts zu konzertieren. Und so sind Dokumente von Paul Damjakobs Meisterschaft an anderen Orgeln rar. Auf der vorliegenden CD spielt er außer den beiden Klais-Orgeln des Würzburger Domes auch die Marienorgel im Überlinger Dom, gebaut vom Würzburger Hoforgelmacher Joh. Phil. Seuffert, und die Steinmeyer-Orgel der St. Jakobuskirche in Lauda.



Die Programmfolge der CD:



Hier können Sie den Track 9 "Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus" in der folgenden Audiodatei hören:









Weitere Informationen zur Dokumentation Paul Damjakob sowie die Bestellmöglichkeit finden Sie hier.

23. Oktober 2009

Paul Damjakob an der Würzburger Domorgel

CD - CM 508 - Werke von J. S. Bach



Paul Damjakob, von 1962 - 2005 Domorganist am St. Kilansdom in Würzburg, hat von Anfang an neben seinen Improvisationen das Werk des Thomaskantors in den Mittelpunkt der zahllosen „Orgelkonzerte im Dom“ gestellt. Auch erklangen als nicht mehr wegzudenkende Tradition jedes Jahr am Heiligen Abend vor der Mitternachtsmesse die „canonischen Veränderungen über das Weynachts-Lied: Vom Himmel hoch da komm ich her“. Und Bischof Paul Werner Scheele ließ es sich nicht nehmen, in Chorkleidung von der Kathedra aus die Variationen anzuhören.



Die Programmfolge der CD:



Hier können Sie den Track "Präludium" aus BWV 547 in der folgenden Audiodatei hören:









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19. Oktober 2009

Paul Damjakob spielt Werke von Max Reger

CD - CM 507 - Wachet auf, ruft uns die Stimme



Überall, wo Paul Damjakob das „Wachet auf“ von Max Reger spielte, erregte er höchstes Aufsehen. Im Kölner Dom gibt es laut der dortigen Presse „erstmals“ Beifall nach einer Orgeldarbietung. Radio Hilversum, eigens hierfür nach Würzburg gekommen, sendet es gleich zweimal hintereinander. Man ruft aus dem Studio nachmittags bei Paul Damjakob an und beglückwünscht ihn zu seiner Interpretation. In der Rundfunkzeitung steht unter „Höhepunkte der Orgelkunst“ sein „Wachet auf“. Der Bayerische Rundfunk sendet es mehrmals, immer gibt es danach Anrufe und Post. Eine Gottesfügung war für Damjakob die Sternstunde, als er mit persönlicher Erlaubnis von Kardinal Döpfner das „Wachet auf“ vor der Würzburger Synode spielen durfte.



Die Programmfolge der CD:



Hier können Sie den Track 37 "Schluss der Wachet auf - Fantasie" in der folgenden Audiodatei hören:









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15. Oktober 2009

Paul Damjakob, Ave Maria zart

CD - CM 506



Diese CD enthält Improvisationen über gregorianische Gesänge, Kichenlieder und freie konzertante Stücke. Es sind Zeugnisse eines hohen künstlerischen Schaffens des Domorganisten. Erstaunlich, wie sich der Stil der vorgegebenen Themen in den je eigenen Gehalt verdichtet, in barocker Manier, in romantischer Versonnenheit und nach innen gewandter Entrückung oder in modernen Klängen in einer Tonalität, die ebenso rückwärts in die Gregorianik wie vorwärts ins Neuland der modernen Musik blickt. Manchen werden die Choralvorspiele zu Kirchenliedern besonders lieb sein. Eine naive Dreiklangsmelodie ist die Weise des fränkischen Marienliedes „O himmlische Frau Königin“. Die Improvisation, klanglich fast schwelgerisch und wieder kunstvoll kontrapunktisch oder figurativ verschlungen, verkürzt oder verlängert dieses schlichte Thema. Ähnlich das andere Marienlied „Ave Maria zart“. Hier sind Paul Damjakob Tonbilder von außergewöhnlicher Schönheit gelungen. Vielleicht am ergreifendsten die Meditation über „In dieser Nacht“. Anhebend aus dem Dunklen, Nächtigen, blüht die Melodie auf wie etwas überaus Tröstliches. Diese Nacht hat nichts Auswegloses. Es bleibt über allem die Kraft des Vertrauens und das Bekenntnis, dass erst im Dunkel die Sterne Gottes aufgehen.




Die Programmfolge der CD:



Sie können Sie den Track 2 "Meditation über Ave Maria zart" in der folgenden Audiodatei hören:









Weitere Informationen zur Dokumentation Paul Damjakob sowie die Bestellmöglichkeit finden Sie hier.

13. Oktober 2009

Herbst-Impressionen im Frankenwald

Otto Knopf, der vor einigen Jahren verstorbene Mundartdichter und beste Kenner seiner Heimat, macht sich seine Gedanken zu eindrucksvollen herbstlichen Impressionen im Frankenwald. Dann entführt er uns in das sagenbehaftete Höllental bei Naila.

Der kleine Filmausschnitt ist der im Verlag Conventus Musicus erschienenen DVD „Der Frankenwald - Impressionen einer Landschaft“ entnommen.

Goldener Oktober in der Rhön

Herbstwanderung zur Milseburg

An einem goldenen Oktobertag wandern wir zur Milseburg, der Perle der Rhön. Zunächst erleben wir auf den Steinwandfelsen einen herbstlichen Sonnenaufgang. Dann steigen wir von Schackau durch das Mambachtal gute 400 Höhenmeter hinauf zum Felsgipfel der Milseburg. Nun geht es wieder abwärts zum gastlichen Fuldaer Haus und auf dem Fuldaer Höhenweg dem Stellberg entlang zum Künstlerdorf Kleinsassen und zurück zum Ausgangspunkt.

Diese Wanderung ist der im Verlag Conventus Musicus erschienenen DVD „Land der offenen Fernen - Wandern in der Rhön“ entnommen.



11. Oktober 2009

Paul Damjakob, Morgenglanz der Ewigkeit

CD - CM 505



Paul Damjakob improvisiert im ersten Teil dieser CD eine Choralfantasie über „Morgenglanz der Ewigkeit“ sowie vier Variationen mit abschließender Choralfuge über „Werde munter, mein Gemüte“. Es folgen eine „Fantasie über ein eigenes Thema“, ein „Trio-Offertorium“, ein festlicher Versper-Ausklang und das „Largo-Offertorium in memoriam Papst Johannes Paul I.“. Drei Orgelmeditationen zur Einstimmung der Synodalen während der gemeinsamen Synode der deutschen Bistümer, die von 1971-75 ihre Hauptversammlungen im Würzburger Dom abhielten, bilden den Mittelteil der vorliegenden Platte: „Te ergo quaesumus“, „Veni creator spiritus“ und eine Meditation in Form einer Ouverture. Erstmals veröffentlich Paul Damjakob im dritten Teil der CD Ausschnitte aus einer feierlichen Vesper, der Oster-Pontifikal-Vesper 1995, beginnend mit dem Glockengeläut und der Einzugsmusik, sodann mit einem Hymnus, einer Magnificat-Improvisation, dem „Benedicamus Domino“ und einem Postludium über „Laßt uns erfreuen herzlich sehr“.




Die Programmfolge der CD:



Sie können Sie den Track 23 "Postludium" in der folgenden Audiodatei hören:









Weitere Informationen zur Dokumentation Paul Damjakob sowie die Bestellmöglichkeit finden Sie hier.

9. Oktober 2009

Paul Damjakob, Ad Majorem Dei Gloriam

CD - CM 504



Zum zehnjährigen Bestehen der Großen Orgel an der Langhaus-Westwand des Würzburger Domes erschien eine nun auch auf CD übernommene Jubiläumsplatte mit fünf Improvisationen, die allesamt in den 70er Jahren entstanden sind: „An Mozart“, Allegro und Fuge G-Dur, improvisiert 1973 als Abschluss des ersten Orgelkonzertes zum Würzburger Mozartfest, vom Tonband abgeschrieben und neu eingespielt im September 1978. „Hommage à César Franck“, improvisiert 1976 bei der öffentlichen Orgelvorführung, live mitgeschnitten vom Deutschlandfunk am 07.07.1976. „Dank sei Gott dem Herrn“, Nachspiel des Pontifikalamtes zu Eröffnung der Kilianswoche 1978. Meditation über das Würzburger Kilianslied, ebenfalls im Rahmen der Orgelvorführung 1976 improvisiert. Phantasie über das Paderborner Sankt Liboriuslied, improvisiert im hohen Dom zu Paderborn anlässlich eines Orgelkonzertes im Jahre 1976, neu eingespielt anhand der Tonbandaufnahme auf der Würzburger Domorgel im September 1979.




Die Programmfolge der CD:



Sie können Sie den Track 14 "Fuge aus: Introduction, Variationen und Fuge über das Paderborner St. Liboriuslied" (eingespielt 1979) in der folgenden Audiodatei hören:









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7. Oktober 2009

Paul Damjakob - Du, meine Seele, singe

CD - CM 503



Die Jubiläums-CD zum 25jährigen Bestehen der Klais-Orgel an der Langhaus-Westwand des Würzburger Domes beginnt - als Live-Mitschnitt - mit der improvisierten Kirchensonate in A-Dur „Senza notazione“ in drei Sätzen, wobei der dritte Satz „Alla marcia pomposa“ als „Jubiläums-Marsch 25 Jahre Domorgel - für Hans Gerd Klais“ überschrieben ist. Darauf folgt die Liturgische Suite in B-Dur über den Choral von J. G. Ebeling (1666) „Du meine Seele, singe, wohlauf und singe schön“, frei improvisiert anlässlich des ökumenischen Gottesdienstes zum Jubiläum „100 Jahre Bund Deutscher Orgelbaumeister“ im Jahre 1991. Ihr schließt sich eine Meditation an über „Te ergo quaesumus“ aus dem gregorianischen Hymnus „Te Deum laudamus“. Als Hauptwerk erklingt - wiederum als Live-Aufnahme vom Pontifikalamt der Kilanswoche 1982 anlässlich der 400-Jahrfeier der Julius-Maximilian-Universität Würzburg - die Würzburger Domorgel-Weihemesse op. 3 für obligate Orgel, einstimmigen Schola- und Gemeindechor, Sopransolo und vierstimmigen gemischten Überchor, komponiert in den Jahren 1967/68 und uraufgeführt zur Domweihe 1969.



Die Programmfolge der CD:



Sie können Sie den Track 6 "Choral-Ouverture über das Würzburger St. Kilianslied" (Live-Mitschnitt vom 6. Juli 1982) in der folgenden Audiodatei hören:









Weitere Informationen zur Dokumentation Paul Damjakob sowie die Bestellmöglichkeit finden Sie hier.

5. Oktober 2009

Paul Damjakob, Symphonische Skizzen

CD - CM 502



Die Kunst des Musizierens aus dem Augenblick heraus, welche in vorbarocker und barocker Zeit von den Musikern mit größter Selbstverständlichkeit gepflegt, gelehrt und geübt wurde, geriet seither immer mehr in Vergessenheit. Umso bemerkenswerter ist es, wenn sie heute wieder von Einzelnen praktiziert wird. Damit erwächst ein natürliches Gegengewicht zu der immer komplizierter und rationaler gewordenen Kompositionstechnik unserer Zeit. In Paul Damjakob besitzt die Stadt Würzburg einen Improvisator von Format. Mit größter Selbstverständlichkeit leistet er jahraus, jahrein echte schöpferische Arbeit. An Damjakobs Spiel besticht besonders seine zupackende Spontaneität, gepaart mit solider Stil- und Formenkenntnis. Mit viel Geschmack weiß er der größten Gefahr zu entgehen, die es für einen Improvisator gibt: der Wiederholung. Damjakob ist in so vielen Klangwelten zu Hause, daß es nie monoton wird. Und doch hat er einen eigenen Stil. Die hier eingespielten „Symphonische Skizzen“ geben ein beredtes Zeugnis von der außergewöhnlichen Improvisationskunst des ehemaligen Würzburger Domorganisten.



Die Programmfolge der CD:



Sie können Sie den Track 6 Postludium (Nachspiel zur Abendmesse am Dreifaltigkeitssonntag 1978) in der folgenden Audiodatei hören:









Weitere Informationen zur Dokumentation Paul Damjakob sowie die Bestellmöglichkeit finden Sie hier.

3. Oktober 2009

Paul Damjakob an der Würzburger Domorgel

Die CDs der Dokumentation Paul Damjakob




Geb. am 23.12.1939 in Heerlen (Niederlande), Studium an der Kirchenmusikschule Regensburg bei Ferdinand Haberl und an der Staatlichen Hochschule für Musik Berlin bei Joseph Ahrens. 1963 A-Examen daselbst. Ergänzende Studien bei Fernando Germani und Michael Schneider. Vom 1. April 1962 bis 11. Januar 2005 Domorganist in Würzburg.

Wesentlich an der Gestaltung der Würzburger Domorgeln beteiligt. Begründete 1969 die „Würzburger Orgelkonzerte im Dom“ (Konzerte und Orgelvorführungen). Bekannt auch durch Rundfunk, Schallplatten u. CDs, besonders als Improvisator; zahlreiche Kompositionen; Aufträge u.a. vom Metropolitankapitel Paderborn 1976, zum Katholikentag Berlin 1980, zum Papstbesuch in Berlin am 23. Juni 1996, vom Vatikan 1998 (Millenniumshymne).

1973 vom Bayerischen Kultusminister mit dem Staatlichen Förderpreis ausgezeichnet. Festschrift des Diözesangeschichtsvereins „Kirchenmusik-Glaubensmusik“ 2002 zum 40jährigen Dienstjubiläum. 2003 in München Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande. 2004 im Echter Verlag Würzburg Herausgabe des Liedheftes „Es erklang im Dom“ - Messparaphrasen, Melodien, Texte von Paul Damjakob als Abschiedsgabe des Domkapitels.

In den kommenden Wochen werden an dieser Stelle alle noch lieferbaren CDs und DVDs von Paul Damjakob (siehe Produktliste) mit Hörbeispielen vorgestellt.

Bestellungen bitte per E-Mail an Conventus Musicus

17. September 2009

Kurzurlaub im Steinwald/Fichtelgebirge

Spätsommertage auf dem Marktredwitzer Haus



Marktredwitzer Haus auf 760 Meter Höhe



Von der Terass des Berghauses geht der Blick zu Ochsenkopf, Schneeberg und Kösseine.



Burgruine Weissenstein auf 863 Meter













Enes der allerletzten Fingerhut-Prachtexemplare



Der Oberpfalzturm auf 946 m mit seinem 34 m hohen Aussichtsturm



Herrlicher Rundblick, hier zu Ochsenkopf und Schneeberg



Sonnenuntergang vor dem Marktredwitzer Haus an einem nahezu wolkenlosen Spätsommertag



Die Nacht bricht herein - in der Bildmitte die Kösseine



Der Karches See am frühen Morgen



Auf dem "Goetheweg" wandern wir von Karches zum Weißmainfelsen.



Von der Plattform, die wir über eine Treppenanlage erreichen, geht der Blick nach Norden zum Schneeberg.



Nur 600 Meter entfernt entspringt der Weiße Main.



Nach einer weiteren knappen Stunde stehen wir am Gipfel des Ochsenkopf.



Eine recht enge Treppenanlage führt auf die Aussichtsplatte des Asenturms.



Goethefelsen unweit des Ochsenkopfgipfels: Am 1. Juli 1785 wanderte Johann Wolfgang von Goethe mit seinem Freund Karl Ludwig Knebel zum Ochsenkopf.





Pia und Thommy aus München klettern unbeschwert und fast schwerelos über die Felsen.



Zurück am Karches See am frühen Nachmittag



Ein weiterer Sonnenuntergang im Steinwald
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