Marienwallfahrtsorte und Gnadenstätten in Unterfranken

Ein dichtes Netz von Marienwallfahrtsorten und Gnadenstätten durchzieht das Frankenland. Da finden sich unzählige Madonnen an Hauswänden, Bildstöcke am Weg, Grotten in den Gärten, Kapellen in Feld und Wald. Schlichte Volkskunst und Werke von höchstem künstlerischen Rang erzählen in allen Variationen von der Mutter Jesu, von Vertrauen und Dank, vom christlichen Glauben der Vorfahren. „Herzogin von Franken" wird Maria im Lied besungen.
Der
Fränkische Marienweg würdigt diese Originalität und zieht eine Linie von Wander- und Fahrradwegen zwischen 50 Wallfahrtsorten. Wanderer und Wallfahrer, Natur-, Kunst- und Geschichtsfreunde, Einheimische und Gäste sind eingeladen, sich auf den Weg zu machen. Es gilt, die Seele einer Landschaft mit ihrem spirituellen Reichtum zu entdecken.
Am 15. August 2002 wurde der Fränkische Marienweg in der Diözese Würzburg offiziell eröffnet. „Wie weiht man einen Pilgerweg ein?" „Natürlich dadurch, daß man ihn geht!", so hieß es damals. Mehr Menschen als erwartet gingen bereits die erste Strecke - sie führte zum Käppele - mit. Seitdem haben sich viele auf den Weg gemacht und einen oder mehrere Gnadenorte aufgesucht, als einzelne Wanderer, als Gruppe, als große Gemeinschaft, als Dekanat - zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto. Viele haben sich vorgenommen, im Lauf der Zeit an allen 50 Wallfahrtsorten und Gnadenstätten einzukehren.
Film und Buch möchten neugierig machen und dazu einladen, sich all diese „Perlen" einmal selbst anzuschauen.
Ausführliche Informationen zum Buch und zur DVD"Fränkischer Marienweg" sowie zum Büchlein "Mutter Gottes, wir rufen zu dir" gibt es in unserer Produktliste.

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Eine Fotogalerie zeigt Kirchen und Gnadenbilder von allen 50 Wallfahrtsorten und Gnadenstätten.
Fotos der
Westschleife
Fotos der
OstschleifeFotos der
Nordschleife